SLS-Schalter bzw. Hauptleitungsschutzschalter mit der Charakteristik E lösen allerdings gegenüber LS-Schaltern zeitlich verzögert aus. Schauen sie sich einmal den Auslöseablauf bei Kurzschluss dieses selektiven Schutzschalter in animierten Bildern genauer an. Das Auslöseverhalten eines LS-Schalters Typ B und eines SLS/SH-Schalters Typ E können sie folgender Tabelle entnehmen:
Ein weiterer entscheidender Unterschied besteht im Bemessungsschaltvermögen. Werden LS-Schalter in elektrischen Anlagen eingesetzt, sind sie durch Beschädigung durch zu hohe oder nicht bekannte Kurzschlussströme zu schützen (Back-Up-Schutz). LS-Schalter für die Hausinstallation haben in der Regel ein Bemessungsschaltvermögen von 6 kA oder 10 kA.
Hauptsicherungsschutzschalter (SLS-Schalter) haben jedoch ein sehr viel größeres Ausschaltvermögen von 25 kA und sind daher für einen Back-Up-Schutz bestens geeignet. Unabhängig vom Bemessungsstrom des SLS-Schalters besteht zu den nachgeschalteten LS-Schaltern mit geringerem Bemessungsschaltvermögen volle Kurzschlussselektivität.
Hauptsicherungsschutzschalter (SLS-Schalter) haben jedoch ein sehr viel größeres Ausschaltvermögen von 25 kA und sind daher für einen Back-Up-Schutz bestens geeignet. Unabhängig vom Bemessungsstrom des SLS-Schalters besteht zu den nachgeschalteten LS-Schaltern mit geringerem Bemessungsschaltvermögen volle Kurzschlussselektivität.









