Weiterführende Informationen

SLS-Schalter bzw. Hauptleitungsschutzschalter mit der Charakteristik E lösen allerdings gegenüber LS-Schaltern zeitlich verzögert aus. Schauen sie sich einmal den Auslöseablauf bei Kurzschluss dieses selektiven Schutzschalter in animierten Bildern genauer an. Das Auslöseverhalten eines LS-Schalters Typ B und eines SLS/SH-Schalters Typ E können sie folgender Tabelle entnehmen:
Auslöse-
charakteristik
therm.
Auslöser
 Auslösezeitelektrom.
Auslöser
 Auslösezeit
 
kleiner Prüfstrom
großer Prüfstrom
 
halten
auslösen
 
LS Typ B
1,13 x In
1,45 x In
> 1 h
< 1 h
3 x In
5 x In
> 0,1 s
< 0,1 s
SLS Typ E
1,05 x In
1,2 x In
> 1 h
< 1 h
5 x In
10 x In
> 0,1 s
< 0,1 s
Ein weiterer entscheidender Unterschied besteht im Bemessungsschaltvermögen. Werden LS-Schalter in elektrischen Anlagen eingesetzt, sind sie durch Beschädigung durch zu hohe oder nicht bekannte Kurzschlussströme zu schützen (Back-Up-Schutz). LS-Schalter für die Hausinstallation haben in der Regel ein Bemessungsschaltvermögen von 6 kA oder 10 kA.
Hauptsicherungsschutzschalter (SLS-Schalter) haben jedoch ein sehr viel größeres Ausschaltvermögen von 25 kA und sind daher für einen Back-Up-Schutz bestens geeignet. Unabhängig vom Bemessungsstrom des SLS-Schalters besteht zu den nachgeschalteten LS-Schaltern mit geringerem Bemessungsschaltvermögen volle Kurzschlussselektivität.

Montage

schnell und sicher

AufsteckenEinsteckenFertig
Montageschritt 1 
Montageschritt 1 
Monatage fertig 

auf Sammelschienen für TN- und TT-Systeme

 
 

Multifunktionsverschluss serienmäßig

Häufig besteht die Forderung des Auftraggebers oder der Wunsch eines Kunden, den Hauptleitungs-Schutzschalter nicht frei zugänglich zu machen. Bei Geräten mit Multifunktionsverschluss kann unkompliziert mit einem Schraubendreher, einem Vorhängeschloss oder durch eine Plombe das unerwünschte oder versehendliche Betätigen verhindert werden.
verschließensprerrenplombieren
 
 
 
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