Auf Lernen eingestellt

Stellen Sie sich systematisch auf Lernen ein. Mit ein paar einfachen Prinzipien verbessern Sie die Voraussetzungen und erhalten Ihre Leistungsfähigkeit.

Fit und gesund

Lernphasen sind auch körperlich anstrengend. Achten Sie darauf, dass Sie Ihren „Akku“ nicht leerfahren. Mit ein paar grundsätzlichen Hinweisen zu Ernährung, Schlaf und Tagesrhythmus bleiben Sie körperlich fit – und geistig leistungsfähig.

Essen Sie ausgewogen! Wer sich zu fettig, süß und kohlenhydratreich ernährt, setzt seine Konzentrationsfähigkeit aufs Spiel. Statt dessen lieber viel Eiweiß und Vitamine zu sich nehmen, z. B. in Form von Vollkornbrot, Fleisch, Fisch, Milch, Käse, Eiern, leichtem Gemüse, Obst und Nüssen. Das ist leichter verdaulich und versorgt Körper und Geist besser mit den benötigten Nährstoffen.

Tipps zum gesunden Essen finden Sie in der Broschüre Essen Sie sich schlau! (PDF, 2,4 MB) von Markus Hofmann.
Viele weitere wertvolle Tipps zum Thema Gedächtnistraining finden Sie auf den Internetseiten von Markus Hofmann.

Kaffee & Co.

Nicht zu viel Kaffee! Kaffee regt zwar kurzfristig an, jedoch verhindert er einen gesunden Appetit. Die Nahrungsaufnahme wird übersprungen und in Folge sinkt die Leistungskurve unmerklich.

Dauerhafter Schlafentzug tut niemandem gut. Achten Sie deshalb darauf, mindestens fünf bis sechs Stunden Schlaf pro Nacht zu bekommen, auch wenn Sie ein ausgesprochener Nachtmensch sind.

Tagesrhythmus

Finden Sie heraus, zu welcher Tageszeit Ihre Leistungsfähigkeit am höchsten ist. Stimmen Sie Ihr Leistungspensum darauf ab. So lernen Sie, wenn es Ihnen am leichtesten fällt – und haben dann Freizeit, wenn Sie sie am meisten brauchen. Die meisten Menschen arbeiten übrigens am besten direkt nach dem Aufstehen.

Niemand kann ununterbrochen durchpowern. Machen Sie regelmäßig kleine Pausen und bewegen Sie sich ein bisschen zum Ausgleich. So stumpfen Sie nicht ab und können nach der Pause wieder mit voller Konzentration loslegen. Wenn es irgendwie geht, planen Sie einen lernfreien Tag pro Woche fest ein.

Arbeitsplatz

Unterschätzen Sie nicht die räumlichen Arbeitsbedingungen! Ein fester Arbeitsplatz, Ruhe, gute Beleuchtung und regelmäßige Belüftung sind wichtige Voraussetzungen für eine gute Arbeitsatmosphäre. Es klingt altmodisch, aber an einem ordentlichen Arbeitsplatz fällt es auch leichter, die Gedanken in Ordnung zu halten.

Lernblockaden

Hören Sie in sich hinein: Wenn Sie beim Lernen immer gegen einen innerem Widerwillen ankämpfen müssen, machen Sie es sich unnötig schwer. Versuchen Sie, Störfaktoren zu erkennen und auszuräumen, denn Unlust beim Lernen hat oft nichts mit dem Lernstoff selbst, sondern mit Rahmenbedingungen zu tun.

Achtung!

Wenn Ihnen die Liebe zur Sache grundsätzlich fehlt, sollten Sie sich in aller Ehrlichkeit fragen: „Stimmt mein Ziel, will ich es wirklich erreichen, habe ich Freude an meinem Berufsziel?“ Wenn Sie auf diese Frage kein klares Ja geben können, sollten Sie sich beraten lassen und Ihre Prioritäten klären.

Gehen Sie unverkrampft an die Sache: Wenn Sie alles auf einmal wollen, blockieren Sie sich selbst. Bevor Sie aus übertriebenem Ehrgeiz in Hektik und Lernkrampf verfallen, sollten Sie lieber mal spazieren gehen, sich in Gelassenheit üben und einen klaren Kopf bekommen.

Belohnen Sie sich für Ihre Lernerfolge, indem Sie sie angemessen feiern! Das gilt sowohl für große wie auch für kleine Erfolge. So machen Sie sich Ihren Fortschritt bewusst und gehen mit Schwung an die nächste Lernetappe.
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