Berichtsheft

Hand aufs Herz: Führen Sie regelmäßig Berichtsheft? Für die allermeisten von Ihnen ist es wohl doch nur ein notwendiges Übel und wird deshalb mehr schlecht als recht erledigt. Häufig wird kurz vor der Prüfung hektisch nachgetragen oder gar abgeschrieben. Dabei könnten Sie es sich so einfach machen. E-volution zeigt Ihnen, wie!
Das Führen des Ausbildungsnachweises ist rechtlich gesehen Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung. Aus gutem Grund, schließlich dient es der Dokumentation der Ausbildungsinhalte. Außerdem macht es den zeitlichen Ablauf der Ausbildung nachvollziehbar. Und bei Streitigkeiten bezüglich einer ordnungsgemäßen Ausbildung kann es zu Beweiszwecken herangezogen werden. Eine rundum vernünftige Einrichtung also, wäre da nicht die lästige Pflicht, es auch gewissenhaft und über die gesamte Dauer der Ausbildung führen zu müssen.

Wenn Sie sich an ein paar einfache Grundsätze halten – und das Heft REGELMÄSSIG ausfüllen – bleibt Ihnen hektisches Nacharbeiten am Ende der Ausbildung erspart. Das ist insbesondere praktisch, weil Sie die Zeit vor der Prüfung sicher für etwas anderes gebrauchen können, z. B. für Lernen und Wiederholung …
  • Beschreiben Sie täglich kurz, welche Tätigkeiten bzw. Lerninhalte im Ausbildungsbetrieb vermittelt wurden.
  • Der Unterricht der Berufsschule gehört ebenfalls ins Berichtsheft und sollte durch den Klassenlehrer bestätigt werden.
  • Lassen Sie Ihren Ausbilder seine Pflicht machen! Er sollte den Nachweis mindestens monatlich durchschauen und unterschreiben. Der Ausbilder bestätigt mit seiner Unterschrift auch, dass die Inhalte mit dem Ausbildungsrahmenplan übereinstimmen.
  • Diese Vorgehensweise schützt Sie selbst. Denn wenn bei Gegenüberstellung Mängel bzgl. des Ausbildungsablaufes ersichtlich werden, ist es die Aufgabe des Ausbilders, die fehlenden Qualifikationen nachzuholen. Das geht aber nur, wenn Sie Ihre Ausbilder nicht vertrösten und das Heft am Ende der Ausbildung als Marathonaufgabe zum Abzeichnen vorlegen.
Wir empfehlen, das Berichtsheft in digitaler Form zu führen. Dies bringt Ihnen folgende Vorteile:
  • saubere Form, sauberes Papier
  • einfache Archivierung auf Festplatte möglich
  • keine Probleme mit Lesbarkeit von Handschrift
  • Rechtschreibeprüfung

Laden Sie sich hier eine Word-Vorlage (DOC, 109 KB) herunter, die Sie frei bearbeiten, ausdrucken und archivieren können. Wenn Sie lieber handschriftlich arbeiten wollen, gibt es hier eine PDF-Datei (PDF, 36 KB) als Kopiervorlage.
Wenn Sie Hilfe beim Formulieren suchen, können sich natürlich auch das Beispiel eines schon ausgefüllten Ausbildungsnachweises (DOC, 86 KB) downloaden. Hier können Sie gut erkennen, worauf es ankommt.

Das Ausbildungstagebuch im Weblog

Joshua Fröhlich, Auszubildender bei der Tehalit GmbH führt ein öffentliches Tagebuch. Dort können Sie nachlesen, was er während seiner Ausbildung alles erlebt und lernt.
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