Einspeiseadapter ESA

Der Einspeiseadapter ESA vereinfacht die Einspeisung im unteren Anschlussraum und ersetzt die herkömmlichen Sammelschienenklemmen. Er ist für Leiterquerschnitte zwischen 1 und 25mm² geeignet und dabei in der Lage bei Bemessungsströmen bis 125 A, bei einer Strombelastung nach DIN VDE 18015-1 und VDE-AR-N- 4101:2015-09, eingesetzt zu werden
Durch eine simple Klemmvorrichtung wird die Installationszeit erheblich reduziert. Gleichzeitig gilt der ESA durch die Klemmtechnik als dauerhaft sicheres Verbindungselement und wird dadurch im plombierten Anschlussbereich als wartungsfrei angesehen. Aufgrund seiner geringen Breite von gerade einmal 22mm kann der Adapter zwischen zwei SLS-Schaltern oder zwischen SLS und Kombiableiter montiert werden. Dabei ist es möglich, einen Spannungsabgriff auf jeder Schiene durch einzelne 1-polige Klemmelemente zu schaffen.

Irrtümer und technische Änderungen vorbehalten.
Quelle: de.wikipedia.org

Selektivität

In der Praxis werden üblicherweise zwei oder mehrere Überstromschutzeinrichtungen in Reihe geschaltet. Tritt ein Fehler auf, darf nur die der Fehlerquelle unmittelbar vorgeschaltete Überstrom-Schutzeinrichtung ansprechen.

Unter Selektivität (gestuftes Absichern) versteht man die Fähigkeit des Schutzschalters zum Abschalten des Kurzschlusses, ohne dass die Vorsicherung mit anspricht.

Um ein gestuftes Absichern zu garantieren, müssen die Bemessungsströme der in Reihe geschalteten Überstrom-Schutzeinrichtungen im Verhältnis 1 : 1,6 stehen.

Beispiel für eine 16 A Schmelzsicherung:
16 A x 1,6 = 25,6 A, nächst größter Bemessungsstrom für Schmelzeinsätze 35 A.

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TAB 2007

Die Technische Anschlussbedingungen (und Jahr des in Kraft tretens, also die TAB 2007 sind seit 2007 gültig.) legen die Bedingungen für den Anschluss und den Betrieb von Anlagen an das Niederspannungsnetz des Netzbetreibers fest. Sie sind für Anlagen anzuwenden, die neu an das Verteilungsnetz angeschlossen werden bzw. bei einer Erweiterung oder Veränderung einer Kundenanlage, s. hierzu auch Anwendungsregel (AR).

Wird zum Beispiel ein neues Haus gebaut und soll dieses einen eigenen Stromanschluss erhalten, kann in den TAB - vereinfacht ausgedrückt - der Elektroinstallateur ersehen, welche Sicherungen verwendet werden müssen, wie und wo Erdungskabel verlegt werden müssen und wie viele Verbraucher angeschlossen werden dürfen.
Diese Bestimmungen sollen einen störungsfreien Betrieb des Energienetzes des Versorgers garantieren. Bis heute konnte man sich auf keine bundesweite Regelung einigen. Jeder Betreiber hat daher seine eigenen Bestimmungen, die in der Regel auf der jeweiligen Website zur Verfügung gestellt werden.
Zu beachten ist, dass nicht die TAB des Versorgers gelten, von dem der Strom bezogen wird (offener Strommarkt), sondern die Bestimmungen des lokalen Verteilungsnetzbetreibers.

Der Verband der Netzbetreiber (VNB) gibt einen Musterwortlaut der TAB heraus, der von vielen Netzbetreibern mehr oder weniger abgewandelt wird (vgl hierzu auch die Zählerplatzlisten auf www. hager.de/zaehlerplatzlisten).

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Anerkannte Regeln der Technik

Eine „Regel der Technik“ ist dann „anerkannt“, wenn die Mehrzahl der Fachleute, die diese „Regeln“ anzuwenden haben, von ihrer Richtigkeit überzeugt ist. Sie muss in der Praxis erprobt und bewährt sein. Maßgebend ist die vorherrschende Meinung, die sich in den Kreisen der Praktiker gebildet hat. VDE – Bestimmungen und Unfallverhütungs-Vorschriften nehmen Bezug auf die „Anerkannten Regeln der Technik“.

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Quelle: de.wikipedia.org

 

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