Fehlerstrom- und Leitungsschutzschalter, kombiniert

Die kombinierten Fehlerstrom- und Leitungsschutzschalter (FI/LS-Schalter) schützen nicht nur vor Fehlerströmen, sondern auch vor Überstrom. Die Fehlerstrom-Empfindlichkeit beträgt je nach Gerät 10- 30 mA. Die Kombination bietet den Vorteil, weniger Platz zu beanspruchen als eine Lösung mit jeweils einem FI- und einem LS-Schalter.
Der FI/LS- Schalter, 3x1-polig+N, verbindet sogar drei einpolige Leitungsschutzschalter für drei 230-V-Wechselstromkreise mit einem FI-Schalter, der alle drei Stromkreise gleichzeitig sichert. Da Phasen und Neutralleiter klar gegliedert und eindeutig zugeordnet sind, kann sofort erfasst werden, welche Funktionen zusammengehören. Durch Kurzschluss oder Überlast ausgefallene Stromkreise können so gezielt wieder aktivieren werden.
Er ist in den Ausführungen 1P+N - 6kA/10kA, 3x 1P+N – 6kA und 4P – 10kA erhältlich.

Irrtümer und technische Änderungen vorbehalten.
Quelle: de.wikipedia.org

Selektivität

In der Praxis werden üblicherweise zwei oder mehrere Überstromschutzeinrichtungen in Reihe geschaltet. Tritt ein Fehler auf, darf nur die der Fehlerquelle unmittelbar vorgeschaltete Überstrom-Schutzeinrichtung ansprechen.

Unter Selektivität (gestuftes Absichern) versteht man die Fähigkeit des Schutzschalters zum Abschalten des Kurzschlusses, ohne dass die Vorsicherung mit anspricht.

Um ein gestuftes Absichern zu garantieren, müssen die Bemessungsströme der in Reihe geschalteten Überstrom-Schutzeinrichtungen im Verhältnis 1 : 1,6 stehen.

Beispiel für eine 16 A Schmelzsicherung:
16 A x 1,6 = 25,6 A, nächst größter Bemessungsstrom für Schmelzeinsätze 35 A.

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TAB 2007

Die Technische Anschlussbedingungen (und Jahr des in Kraft tretens, also die TAB 2007 sind seit 2007 gültig.) legen die Bedingungen für den Anschluss und den Betrieb von Anlagen an das Niederspannungsnetz des Netzbetreibers fest. Sie sind für Anlagen anzuwenden, die neu an das Verteilungsnetz angeschlossen werden bzw. bei einer Erweiterung oder Veränderung einer Kundenanlage, s. hierzu auch Anwendungsregel (AR).

Wird zum Beispiel ein neues Haus gebaut und soll dieses einen eigenen Stromanschluss erhalten, kann in den TAB - vereinfacht ausgedrückt - der Elektroinstallateur ersehen, welche Sicherungen verwendet werden müssen, wie und wo Erdungskabel verlegt werden müssen und wie viele Verbraucher angeschlossen werden dürfen.
Diese Bestimmungen sollen einen störungsfreien Betrieb des Energienetzes des Versorgers garantieren. Bis heute konnte man sich auf keine bundesweite Regelung einigen. Jeder Betreiber hat daher seine eigenen Bestimmungen, die in der Regel auf der jeweiligen Website zur Verfügung gestellt werden.
Zu beachten ist, dass nicht die TAB des Versorgers gelten, von dem der Strom bezogen wird (offener Strommarkt), sondern die Bestimmungen des lokalen Verteilungsnetzbetreibers.

Der Verband der Netzbetreiber (VNB) gibt einen Musterwortlaut der TAB heraus, der von vielen Netzbetreibern mehr oder weniger abgewandelt wird (vgl hierzu auch die Zählerplatzlisten auf www. hager.de/zaehlerplatzlisten).

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Anerkannte Regeln der Technik

Eine „Regel der Technik“ ist dann „anerkannt“, wenn die Mehrzahl der Fachleute, die diese „Regeln“ anzuwenden haben, von ihrer Richtigkeit überzeugt ist. Sie muss in der Praxis erprobt und bewährt sein. Maßgebend ist die vorherrschende Meinung, die sich in den Kreisen der Praktiker gebildet hat. VDE – Bestimmungen und Unfallverhütungs-Vorschriften nehmen Bezug auf die „Anerkannten Regeln der Technik“.

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Quelle: de.wikipedia.org

 

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