Ihre eigene Homepage

Wir haben für Sie die wichtigsten Schritte auf dem Weg zur eigenen Internetpräsenz zusammengefasst und zeigen Ihnen, wie Sie Stolperfallen vermeiden.

Was spricht für eine eigene Homepage?

Erleichterte Kontaktaufnahme: Mit einer eigenen Homepage sind Sie für Ihre Kunden jederzeit erreichbar. Je mehr Zugangsmöglichkeiten Sie Ihren zukünftigen Kunden bieten, desto individueller kann der Interessent "seinen" Weg zu Ihnen wählen - die Wahrscheinlichkeit der Kontaktaufnahme steigt erneut.

Imagegewinn: Ihre Homepage zeigt, dass Sie „auf der Höhe der Zeit“ sind. Auch Ihr Betrieb ist drin, im World Wide Web. Interessenten schließen daraus auf die Innovationskraft und -bereitschaft Ihres Handwerksunternehmens.

Die wichtigsten Schritte zum Erfolg

1. Domain registrieren und Provider auswählen

Sie haben sich entschlossen eine eigene Homepage ins World Wide Web zu stellen. Gut so! Nun müssen Sie dies noch in die Tat umsetzen. Einer der ersten Schritte sollte sein, dass Sie sich einen Domainnamen und einen Provider auswählen.

Beim Domainnamen sollten Sie darauf achten, dass der Name bezeichnend für Sie ist und möglichst schon Begriffe enthält, mit denen potentielle Kunden nach Ihnen in Suchmaschinen suchen würden. Um außerdem Markenrechtsverletzungen vorzubeugen, rät Christine Heymann, Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht der Kanzlei FPS, den eigenen Namen in Kombination mit dem Firmenzusatz und eventuell noch der Stadt zu verwenden.

Ihre Domain registrieren können Sie bei www.denic.de oder über Ihren Provider.

2. Software oder Baukastensystem auswählen

Besorgen sie sich eine Software, mit der sie die Website komfortabel bearbeiten und uploaden können. Solche Programme sind zum Beispiel: HTML Studio, Eclipse oder Phase 5 und viele andere. Viele Provider bieten mittlerweile Baukastensysteme inklusive Vorlagen an, mit denen Sie Ihre Homepage auch ohne Programmier- oder Softwarekenntnisse erstellen können.

3. Webdesign und Navigation festlegen

Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer (künftigen) Kunden. Sorgen Sie für attraktives Design und eine einfache Navigation! Wer mehr als fünfmal klicken muss, um die gewünschte Information zu finden, verliert die Lust, Interesse und Geduld.

Vermeiden Sie die "Sender-Falle"! Leider werden die meisten Websites von den Unternehmen von "innen nach außen" entwickelt. Solche Websites spiegeln häufig die Struktur der Unternehmensorganisation wider und sagen, was dem Inhaber wichtig ist (nicht dem Kunden).

Analysieren Sie Ihre Kunde bzw. Zielgruppen und passen Sie Ihre Navigation und Informationsangebote entsprechend an!

Wenn Sie sich für die Zusammenarbeit mit einem Webdesigner entscheiden, sollten Sie darauf achten, dass das Nutzungsrecht am Design unbefristet und unbeschränkt eingeräumt wird und evtl. Softwarelizenzen unter Ihrem eigenen Namen laufen.

4. Inhalte und Mehrwerte generieren

Bei der Erstellung der Inhalte sollten Sie sich ebenfalls fragen: Welche Informationen sucht, erwartet, wünscht der Kunde?

Tipp: Geben Sie Ihren Kunden mindestens einen guten Grund, Ihre Website zu besuchen und machen Sie diesen Grund bekannt! Schaffen Sie Mehrwerte: Online-Beratung, Lust auf komfortables Wohnen, Hausbesitzer-Tipps usw.

Wenn Sie fremde Texte, Fotos, Zeichnungen, Karten oder Logos verwenden möchten, müssen Nutzungslizenzen erworben werden. Abgebildete Personen sollten einverstanden sein mit der Abbildung auf der Website. Auch die Nennung der Quelle ersetzt nicht die ausdrückliche Zustimmung des Urhebers.

5. Kontaktmöglichkeiten schaffen

Das Zauberwort heißt Dialog. Lassen Sie Ihre Kunden antworten - informieren allein genügt nicht! Feedback-Formulare und Adresseninfos (e-Mail, Telefon, Telefax) sind Pflicht! Sorgen Sie dafür, dass Ihre Kontaktdaten bzw. -möglichkeiten auf jeder Seite Ihrer Internetpräsenz zu finden sind.

6. Aktualität gewährleisten

Halten Sie Ihre Internetpräsenz stets auf dem aktuellsten Stand! Wenn die letzte Aktualisierung zu lange her ist, deutet dies in den Augen der Benutzer auf Desinteresse hin. Darauf reagieren die Internetnutzer ebenfalls mit Desinteresse.

7. Rechtliche Hinweise beachten

Was man als kleines Unternehmen bei der eigenen Website rechtlich beachten sollte, verrät eine Kanzlei. Die meisten Probleme sind dabei versteckt.

Kleine Unternehmen bekommen wichtige Rechts-Tipps zur eigenen Internetpräsenz von der Rechtskanzlei FPS, die gegen Abmahnungen schützen sollen.

Unverzichtbar ist das Impressum. Dieses muss von der Hauptseite leicht auffindbar sein und sollte alle wesentlichen Angaben zum Betreiber der Webseite enthalten.

Für die Nutzung fremder Texte und Fotos müssen Nutzungslizenzen erworben werden. Abgebildete Personen sollten einverstanden sein mit der Abbildung auf der Website.

8. Gefunden werden

Sorgen Sie dafür, dass Sie im Web gefunden werden! Registrierung in Suchmaschinen ist Pflicht! Optimieren Sie Ihre Seiten für die Suchbegriffe, unter denen Sie gefunden werden möchten. Nutzen Sie kostenlose Online-Branchenbücher oder Portale mit hohen Besucherzahlen, wie zum Beispiel www.meine-Stadt.de.

9. Letzter Check

Alle Daten online? Prima, Ihre Website ist im Netz. Vergewisseren Sie sich nun, ob alle Links funktionieren, ob Ihre E-Mail-Adresse und Ihre Telefonnummer richtig sind und ob sich keine Rechtschreibfehler eingeschlichen haben.

Nun sollten Sie auf jeden Fall ihr E-Mail-Postfach kontrollieren - am besten mehrmals täglich - und Ihre Website regelmäßig aktualisieren. Tipps zum Weihnachtsfest, Tipps zum Wintercheck, Tipps zur Ferienzeit....
 Angemeldet bleiben