Rauchwarnmelder

Rauchwarnmelder retten Leben!

Wusstet ihr, dass es 200.000 Brände mit 400 Brandtoten und 5.000 Verletzten pro Jahr gibt?
Grund genug über die nützlichen Rauchwarnmelder nach zu denken. Wir haben hier einige Informationen zusammengetragen.

 

Daten, Fakten und Gesetze

In zahlreichen Bundesländern sind Rauchwarnmelder gesetzlich vorgeschrieben. So z.B. im Saarland, in Schleswig-Holstein, Hessen, Hamburg, Thüringen, Bremen...
Die Umsetzung des Gesetzes obliegt in der Regel dem Wohnungseigentümer oder Vermieter, zum Teil auch dem Mieter selbst. Jede Nichtbefolgung kann teuer werden: Im Brandfall erlischt unter Umständen der Versicherungsschutz - wenn nicht sogar das eigene Leben!

 
Funktion

Rauchwarnmelder erkennen über Sensoren Qualm und melden dies akustisch und optisch. Aber Achtung: es gibt große Qualitätsunterschiede. Es sollten nur Rauchwarnmelder mit dem VdS-Siegel, besser noch die neuen VdS mit Q-Label gekauft werden (erhöhte mech. Festigkeit, fest eingelötete Batterie, Diebstahlschutz...).

Wie alt ist Ihr Rauchwarnmelder?
Rauchwarnmelder müssen nach 10 Jahren ausgetauscht werden. Denn dann sind sie so verschmutzt, dass eine fehlerfreie Funktion nicht mehr gewährleistet ist.

Installationsempfehlung

Damit Rauchwarnmelder im Ernstfall zuverlässig funktionieren, sollten sie an der Decke in der Raummitte montiert werden. Die Zahl der Rauchwarnmelder richtet sich nach der Größe der Wohnung und der Anzahl und Art der Zimmer.

Die Hager Rauchwarnmelder z. B. besitzen einen Erfassungsbereich von 50 qm bei einem Radius von 4 Metern.

Pro Etage muss mindestens ein Rauchwarnmelder im Flur bzw. Flursturz sowie einer in jedem Kinder- und Schlafzimmer montiert werden. Weniger dürfen es nach der Norm nicht sein!
Besser sind jedoch noch weitere Melder in Wohn- und Hobbyräumen, im Hauswirtschaftsraum, auf dem Dachboden und im Heizungskeller.