Rauchwarnmelder - Auf einen Blick

Rauchwarnmelder im Schlafzimmer / DIZFeuer zählt zu den heimtückischsten Gefahren in den eigenen vier Wänden. Vor allem nachts. Die meisten Brände brechen zwischen 19:00 und 07:00 Uhr aus. Also dann, wenn der Mensch schläft und sein Geruchssinn ausgeschaltet ist. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können zum Tod durch Rauchvergiftung führen.

  • 200.000 gemeldete Brände pro Jahr in Deutschland
  • 45% aller Brände entstehen im privaten Wohnbereich.
  • 50% aller Brände entstehen durch defekte Elektrogeräte.
  • 10.000 Personen müssen mit Rauchvergiftung oder Brandwunden stationär behandelt werden.
  • 400 Personen sterben jedes Jahr.

Jedoch sind nur 31% der Privathaushalte mit Rauchwarnmeldern ausgestattet

Als Brandmelder werden technische Geräte zum Auslösen eines Alarms im Brandfall bezeichnet. Dabei unterscheidet man zwischen automatischen Brandmeldern, welche einen Brand anhand seiner physikalischen Eigenschaften erkennen und nicht-automatischen Brandmeldern, welche von Hand betätigt werden müssen.

 

Wie funktioniert der Streulicht-Rauchwarnmelder?

Rauchkammer im Normalbetrieb

Beim Streulicht-Rauchwarnmelder sind üblicherweise eine Lichtquelle und ein Fotoelement so angeordnet, dass das Licht das Fotoelement im Normalfall nicht erreichen kann (saubere Luft reflektiert kein Licht).

 

 

 

Rauchkammer im Brandfall

Dringt hingegen Rauch in die Rauchkammer ein, werden die Lichtstrahlen von den in der Luft schwebenden Teilchen reflektiert und gestreut, so dass sie auf das Fotoelement treffen und dort einen Strom erzeugen. Dringt also Rauch in die Rauchkammer ein, erfolgt eine akustische (85 db/3 m) sowie optische (rote Warnleuchte) Alarmierung.

Animation zur Verdeutlichung
Die Animation zeigt, wie der Streulicht-Rauchwarnmelder mit PGSA-Technologie funktioniert.